FDP Stadtverband Fritzlar

FDP-Landtagsabgeordneten besuchen den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kassel / Nordhessen Standort Fritzlar

Nach der Vorstellung des Vereins berichtete die ehrenamtliche Helferin Marlie Spoelstra über den Alltag mit einer von ihr begleiteten Familie. Für die Ehrenamtler sei der Einsatz in den betroffenen Familien eine Herzensangelegenheit.

Knell und Pürsun zeigten sich beeindruckt, mit welcher Sensibilität der tägliche Umgang mit den Kindern und deren Familien angegangen wird, obwohl ein großer Teil der Arbeit durch Ehrenamtliche erledigt wird. „Würdevoller kann dieses heikle Feld nicht bespielt werden“ stellten die FDP-Abgeordneten fest, „menschliche Wärme, Hilfe wo sie nötig ist, statt kurzfristiges Mitleid, darauf kommt es an.“

Deswegen bot Pürsun spontan seine Hilfe als Mitglied des Petitionsausschusses an. „Wenn begleitete Familien in extremen Notsituationen unbürokratische Hilfe benötigen, stehe ich zur Verfügung, um den Verein in seiner Arbeit zu unterstützen.“

Priester berichtete noch von einem Problem, das auf die ambulanten Pflegedienste zukommt, da diese durch die Änderung der Gesetzeslage einer verstärkten Konkurrenz in den stationären Pflegeeinrichtungen ausgesetzt sind. So habe es eine Familie gegeben, in der der ambulante Pflegedienst innerhalb weniger Tage seinen Betrieb einstellen musste, was zu katastrophalen Folgen in der betroffenen Familie führte, die plötzlich auf sich allein gestellt war.

Knell als für den ländlichen Raum zuständige FDP-Landtagsabgeordnete hat die dringende Notwendigkeit, mehr Menschen in den Pflegeberuf zu bringen und anschließend zu halten, erkannt: „Es muss mehr unternommen werden, um die Versorgung auch außerhalb stationärer Einrichtungen sicherstellen zu können. Ich werde einen Lagebericht zur veränderten Situation anfordern und nochmals auf die entstandenen Veränderungen hinweisen“, versprach Knell.


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